Walderlebnisgebiet Teterower Heidberge
Zu den markantesten Erhebungen der Mecklenburgischen Schweiz zählen die Teterower Heidberge. Sie sind eine Hinterlassenschaft der letzten Eiszeit - eine sogenannte Stauchmoräne und erreichen immerhin eine Höhe von fast 100 Metern. Gleich einem in die Erde gerammten Schwert ragt das Ehrenmal weit über die Heidberge hinaus. Errichtet wurde dieses Denkmal für die Opfer des 1. Weltkrieges 1927 nach Entwürfen von Paul Korff. Von seiner Aussichtsplattform in gut 20 Metern Höhe erschließt sich dem Betrachter ein reizvoller Blick auf die wunderbare Landschaft um Teterow. Das Gebiet lädt zu Wandertouren in Wald und Flur ein.
Ein Walderlebnisgebiet der besonderen Art finden Natur- und Wanderfreunde in den Teterower Heidbergen. In dieser von der Eiszeit geprägten Landschaft wächst ein bunter Mix aus Laub- und Nadelbäumen. Vereinzelt trifft man auf Niedermoore und Erlenbruchwälder. Naturphänomene, interessante Pflanzen- und Tierarten sowie deren Geheimnisse und Talente können an vielerlei Stationen entdeckt werden. Das breit gefächerte thematische Spektrum des Gebietes umfasst darüber hinaus Themen wie Klimawandel und Naturapotheke. Außerdem führt eine Erlebnisstation ins Moor. Der Walderlebnispfad ist in zwei Abschnitte unterteilt. Der Hauptweg - Wald der Talente - umfasst auf einer Länge von 1,6 km 9 Stationen. Auf dem Philosophenweg gibt es auf einer Strecke von knapp 1 km noch einmal 5 Stationen. Für Schulklassen und Kindergruppen bietet das Forstamt Dargun waldpädagogische Angebote. Diese Angebote sind kostenfrei.
Aktuelle Information!!! Sanierung des Ehrenmals steht bevor - Bereich vorübergehend gesperrt
Am Ehrenmal in den Teterower Heidbergen, stehen ab September 2026 erste Sanierungsmaßnahmen an. Im Mittelpunkt der Arbeiten steht zunächst die Erneuerung und Instandsetzung der schadhaften Fugen. Damit soll die historische Bausubstanz gesichert und der weitere Verfall des Bauwerks verhindert werden.
Bereits im Vorfeld der geplanten Arbeiten wurde das Ehrenmal verschlossen und das Areal für die Öffentlichkeit gesperrt. Hintergrund sind unter anderem bereits festgestellte Beschädigungen am Bauwerk. Insbesondere im oberen Bereich des Ehrenmals wurden Fugen herausgebrochen. Um weitere Beschädigungen bis zum Beginn der Sanierungsarbeiten zu verhindern und die vorhandene Bausubstanz zu schützen, wurde der Zugang vorsorglich eingeschränkt.
Während der eigentlichen Sanierungsarbeiten bleibt das Areal aus Sicherheitsgründen ebenfalls vollständig abgesperrt. Die Arbeiten finden teilweise in Bereichen statt, in denen ein sicherer Aufenthalt für Besucherinnen und Besucher nicht gewährleistet werden kann.
Die anstehende Sanierung hat dabei auch eine besondere historische Bedeutung: Im kommenden Jahr feiert das Ehrenmal sein 100-jähriges Bestehen. Seit seiner Errichtung ist es Teil der Geschichte der Stadt und erinnert an die Menschen und Ereignisse, mit denen es verbunden ist.
Mit der Instandsetzung soll das Ehrenmal nicht nur für die kommenden Jahre gesichert werden. Vielmehr geht es darum, Verantwortung für den Erhalt dieses historischen Ortes auch gegenüber den nächsten Generationen zu übernehmen. Das 100-jährige Jubiläum im kommenden Jahr bietet dabei einen besonderen Anlass, den Blick auf die Bedeutung und den Erhalt des Ehrenmals zu richten.
Die jetzt geplanten Arbeiten stellen dabei einen ersten Schritt dar. Je nach Zustand und den weiteren fachlichen Erkenntnissen sollen in Zukunft gegebenenfalls weitere Maßnahmen folgen, um das Ehrenmal langfristig zu erhalten.
Das Ehrenmal soll auch in Zukunft ein sichtbarer Teil der Stadtgeschichte bleiben und noch viele weitere Generationen an seine Geschichte erinnern.