© THUSCH
© THUSCH

„Wie Erich seine Arbeit verlor“

1989. Seit vierzig Jahren gibt es zwei deutsche Staaten. Verfeindet stehen sie sich gegenüber: Die Bundesrepublik Deutschland im Westen und die Deutsche Demokratische Republik im Osten. Seit fast drei Jahrzehnten ist die Grenze zwischen diesen beiden Staaten vermint und für die Bevölkerung im Osten unüberwindbar. Für Bürger aus Westdeutschland ist es nur unter schwierigen Bedingungen möglich, Kontakt mit ihren Nachbarn in Ostdeutschland zu halten. Manche Orte in der DDR sind für einen Bürger der BRD unerreichbarer als der Südpol. Die beiden deutschen Staaten sind die Nahtstelle zwischen zwei Machtblöcken. Der östliche Block bröckelt, Michail Gorbatschow, Regierungsoberhaupt der Sowjetunion und mächtigster Mann des Ostblocks, sieht sich zu Reformen gezwungen. Auch die Bürger der DDR fordern Freiheit und Demokratie. Ihre Regierung bleibt starr. Die Bürger gehen auf die Straße... Ein junger Nachrichtenkameramann aus Westdeutschland gerät mitten in diese Ereignisse. Er nimmt seine Zuschauer mit in diesen anderen deutschen Herbst. Von der knappen Berichterstattung damals und den lehrbuchhaften Fernsehgeschichtsstunden hebt sich dieser Film wohltuend ab. Und wenn in Original-Tönen die Menschen von damals zu Wort kommen, bekommt man eine Ahnung davon, was noch alles möglich gewesen wäre.

Im Anschluss findet ein Gespräch mit dem Filmemacher Kai von Westermann statt.

Wann:

28. September 2019 um 15.00 Uhr

Wo:

THUSCH Teterow

Kontakt und Kartenvorbestellung:

Kulturfirma Teterower THUSCH e.V
Am Schulkamp 3
17166 Bergringstadt Teterow
Telefon: 0 39 96 - 15 78 38
Mail: info@thusch.de